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05.02.2017

Stellungnahme der CDU Gemeinderatsfraktion zum Thema:

Stellungnahme der CDU- Fraktion

Durch die gesellschaftlichen Veränderungen nehmen Jugend- und Kinderbetreuung immer mehr Raum ein. Für die Kommune bedeutet dies, dass nahezu ein Viertel des  Haushaltes für die Betreuung und für die entsprechenden Angebote ausgegeben werden muss.

Die Gesellschaft verändert sich und so müssen auch bestehende Angebote ständig überprüft bzw. den Anforderungen und Bedürfnissen angepasst werden.

Im konkreten Fall müssen wir über den Erhalt oder über die Abschaffung des Hortes an der Johann–Peter–Hebel-Schule entscheiden. 26 Kinder können den Hort besuchen und dies ist nur ein kleiner Teil derer, die eventuell ein verlängertes Angebot benötigen.

Mit der Hans-Thoma-Gemeinschaftsschule können Eltern ihre Kinder den ganzen Tag gut versorgt wissen. Pädagogik, Betreuung und die gute Verpflegung in der neuen Mensa sind ein Kernstück unserer Gemeinde. Viele Eltern wollen aber nach wie vor dieses Angebot bzw. das pädagogische Modell  einer Gemeinschaftsschule nicht annehmen und das ist auch ihr Recht, die Schule bzw. die Konzepte sind frei wählbar. Die Anmeldezahlen an der Johann–Peter–Hebel-Schule sind hierfür ein Beweis und dennoch gilt es hier im speziellen Fall das bestehende Angebot zu überprüfen und den Anforderungen der Eltern gerecht zu werden und zum anderen den Schulstandort für Malsch und deren Zukunft attraktiv und auf der Höhe der Zeit zu halten.

Nach Abwägung aller Argumente und den immer flexibler werdenden Anforderungen an die Eltern, müssen wir ein entsprechendes Betreuungsangebot für die Zukunft planen.

Gemäß der Beschlussvorlage haben wir innerhalb der CDU Fraktion eine mehrheitliche Abstimmung durchgeführt und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Top 1

Der Gemeinderat beschließt, den Hort an der Johann-Peter-Hebel-Schule zum Ende des Schuljahres 2016/17 auslaufen zu lassen. Wir stimmen mehrheitlich diesem Antrag zu, jedoch wäre es sinnvoll, so die Stellungnahme von Frau Hummel, überhaupt keine Hortanmeldungen mehr zuzulassen und die frei werdenden Hortplätze bereits ab dem Schuljahr 2017/18 an Schüler zu vergeben, die eine flexible Nachmittagsbetreuung mit Mittagessen benötigen.

Diese Möglichkeit muss jedoch erst rechtlich geprüft werden, welche unsere Zustimmung finden würde.

Top 2

Der Gemeinderat beschließt, dass die Verwaltung prüfen soll, ob mit Beginn des Schuljahres 2017/18 das Betreuungsangebot als verlängerte Kernzeitbetreuung bzw. flexible Nachmittagsbetreuung um täglich 0,5 Stunden bis 14.30 Uhr erweitert und täglich ein warmes Mittagessen auf Grundlage der freiwerdenden Kapazitäten angeboten werden kann. Mit der Machbarkeitsstudie sollen sämtliche Kosten dargestellt werden.

Diese Vorlage lässt alle Möglichkeiten offen und wir können nun im Jahr 2017 in Abstimmung mit der Schule und den Eltern entsprechend der Bedürfnisse die erforderlichen Maßnahmen umsetzen. Wir sind überzeugt, dass wir in den vorhandenen Räumlichkeiten und in einem Zweischichtbetrieb  das gewünschte Mittagessensangebot abbilden könnten.

Dieses Konzept wollen wir so schnell als möglich zur Umsetzung verstanden wissen.

Daher Stimmt die CDU Fraktion zu Top 2 mehrheitlich zu.

Thomas Kastner

Fraktionsvorsitzender

 


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